Magen und Darm

Erkrankungen des Magens und des Zwölffingerdarms

Der Magen und der unmittelbar daran anschließende Zwölffinger­darm (Duodenum) bilden gemeinsam einen empfindlichen Abschnitt des oberen Verdauungs­trakts. Hier treffen die nach unten weiter­wandernde Nahrungs­portion, die hochkonzentrierte Salzsäure des Magens, die alkalisch reagierenden Sekrete von Bauchspeicheldrüse und Galle sowie eine eigens darauf abgestimmte Schleimhaut aufeinander. Das Gleichgewicht zwischen aggressiven Faktoren – Magensäure, Pepsin, Gallensalze, Nikotin, Alkohol, nichtsteroidale Antirheumatika – und protektiven Faktoren – Schleim­decke, Bikarbonat­sekretion, Prostaglandine, Mikrozirkulation der Schleimhaut – ist dabei sehr fein eingestellt. Gerät dieses Gleichgewicht aus dem Lot, kommt es zu Reizungen, Entzündungen und im Verlauf zu Geschwüren, Blutungen oder gar bösartigen Veränderungen. Im folgenden Übersichts­artikel finden Sie die wichtigsten Krankheits­bilder von Magen und Zwölffingerdarm, die zugehörigen Ursachen, die diagnostischen Werkzeuge sowie die heute gültigen Therapie­optionen – verständlich erklärt, ohne in medizinisches Latein zu verfallen, und so aufbereitet, wie wir es auch im Beratungs­gespräch in der Schwanen-Apotheke handhaben.

Gastritis – akut, chronisch Typ A, B und C

Unter einer Gastritis versteht man die Entzündung der Magen­schleimhaut. Die akute Gastritis tritt häufig nach exzessivem Alkohol­genuss, nach Einnahme stark schleimhaut­reizender Medikamente (z. B. Acetylsalicyl­säure, Ibuprofen, Diclofenac), bei Lebens­mittel­vergiftungen oder im Rahmen einer schweren körperlichen Stress­situation auf – bekannt sind etwa die sogenannten Stress­ulcera bei polytraumatisierten Patient:innen auf der Intensiv­station. Sie äußert sich typischer­weise durch krampfartige Oberbauch­schmerzen, Übelkeit, Aufstoßen, Appetit­losigkeit, gelegentlich Erbrechen, und klingt in den meisten Fällen innerhalb weniger Tage von selbst ab, sofern der auslösende Reiz wegfällt. Die chronische Gastritis hingegen ist eine andauernde, oft sehr lange Zeit symptomarme Entzündung. Sie wird histologisch in drei Hauptformen unterteilt: Typ A bezeichnet die autoimmune Gastritis, bei der das körpereigene Immunsystem die säure­produzierenden Belegzellen des Magenfundus angreift – eine perniziöse Anämie infolge des dadurch entstehenden Vitamin-B12-Mangels ist die typische Spätfolge. Typ B ist die bakteriell bedingte Form und macht mit Abstand den größten Anteil aus: hier ist die Besiedlung mit Helicobacter pylori der wesentliche Verursacher. Typ C schließlich ist die chemisch-toxisch ausgelöste Gastritis, etwa durch lang­jährige NSAR-Einnahme oder durch einen Gallereflux. Eine gesicherte Diagnose der chronischen Gastritis ist nur über die Magen­spiegelung mit Entnahme von Schleim­haut­biopsien möglich.

Helicobacter pylori und seine Eradikation

Das spiralig geformte Bakterium Helicobacter pylori ist einer der häufigsten chronischen Infektions­erreger des Menschen weltweit. Es nistet sich in der Magen­schleim­haut unter der schützenden Schleim­schicht ein, neutralisiert lokal die Magen­säure durch das eigene Enzym Urease und treibt darüber dauerhaft eine entzündliche Reaktion an. Die Folgen reichen von der chronischen Typ-B-Gastritis über das Ulcus duodeni und Ulcus ventriculi bis hin zum erhöhten Risiko für ein Magen­karzinom und das MALT-Lymphom. Der Nachweis erfolgt heute überwiegend nichtinvasiv durch den 13C-Harnstoff­atem­test oder den Stuhl­antigen­test, bei jeder Magen­spiegelung zusätzlich durch den schnellen Urease-Test an einer Biopsie sowie histologisch. Die Therapie folgt der aktuellen S2k-Leitlinie der DGVS (Deutsche Gesellschaft für Gastro­enterologie) und der Maastricht-Konferenz. Eingesetzt werden mehrere standardisierte Schemata: das italienische Tripel­schema (Protonen­pumpen­inhibitor + Clarithromycin + Metronidazol) und das französische Tripel­schema (PPI + Clarithromycin + Amoxicillin) galten lange als erste Wahl, sind in Regionen mit hoher Clarithromycin-Resistenz aber zunehmend unzuverlässig. Daher ist heute in Deutschland die Bismut-haltige Quadrupel­therapie (PPI + Bismut + Tetra­cyklin + Metronidazol) als kommerziell erhältliche Kombination das bevorzugte Erstlinien­regime. Die Therapie­dauer beträgt je nach Schema 10 bis 14 Tage. Vier bis acht Wochen nach Therapie­ende muss der Eradikations­erfolg kontrolliert werden – idealerweise per Atemtest oder Stuhltest, nachdem der PPI mindestens zwei Wochen pausiert wurde, da er das Testergebnis sonst verfälscht.

Gastroduodenale Ulkuskrankheit – Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni

Die Ulkus­krankheit bezeichnet das gemeinsam auftretende Krankheits­bild von Magen­geschwür (Ulcus ventriculi) und Zwölffinger­darm­geschwür (Ulcus duodeni). Ein Ulkus ist definiert als ein die Lamina muscularis mucosae überschreitender Schleim­haut­defekt – im Unterschied zur oberflächlicheren Erosion. Die Häufigkeit liegt bei der Bevölkerung der Industrie­länder bei etwa 5 bis 10 Prozent über das Leben gesehen, wobei das Ulcus duodeni etwa drei­mal häufiger vorkommt als das Ulcus ventriculi. Die mit Abstand wichtigsten Ursachen sind die Infektion mit H. pylori sowie die Einnahme von NSAR und Acetylsalicyl­säure. Seltenere Ursachen sind das hormonelle Zollinger-Ellison-Syndrom mit massiv überhöhter Gastrin­produktion, schwerer körperlicher Stress (Stress­ulkus), Rauchen, Alkohol und psychische Belastung. Typisch sind Nüchtern­schmerz und nächtliche Schmerzen, die nach Nahrungs­aufnahme besser werden (Ulcus duodeni), oder umgekehrt ein Schmerz, der nach dem Essen einsetzt (Ulcus ventriculi) – verlässlich ist dieser Unterschied im Einzelfall allerdings nicht. Komplikationen sind die obere gastro­intestinale Blutung (Hämat­emesis, Teerstuhl), die Perforation mit akuter Bauchfell­entzündung (chirurgischer Notfall) und die narbige Magen­ausgangs­stenose. Bei einer endo­skopisch festgestellten Blutung wird das Ausmaß nach der Forrest-Klassifikation bewertet: Forrest Ia (spritzende arterielle Blutung), Ib (sickernde Blutung), IIa (sichtbarer Gefäßstumpf), IIb (anhaftendes Koagulum), IIc (Hämatin­belag) und III (kein Blutungs­zeichen). Forrest Ia und Ib werden umgehend endo­skopisch versorgt, in der Regel kombiniert mit hochdosierter PPI-Therapie.

Funktionelle Dyspepsie – Beschwerden ohne organischen Befund

Viele Menschen klagen über wiederkehrende Oberbauch­beschwerden, ohne dass eine Magen­spiegelung, ein Ultraschall des Oberbauchs oder eine Labor­untersuchung einen krankhaften Befund liefern. In diesen Fällen spricht man, wenn die Symptome über mindestens drei Monate bestehen, von einer funktionellen Dyspepsie (auch „Reizmagen“ genannt). Die Rom-IV-Kriterien unterscheiden zwei Subtypen: das postprandiale Distress­syndrom mit Völlegefühl und früher Sättigung nach den Mahlzeiten und das epigastrische Schmerz­syndrom mit umschriebenen Oberbauch­schmerzen oder -brennen. Die Ursachen sind komplex: eine veränderte Magen­motilität, eine erhöhte viszerale Schmerz­wahrnehmung, eine niedriggradige Entzündung der Schleimhaut, psychosoziale Faktoren sowie eine über die Darm-Hirn-Achse vermittelte Fehlregulation spielen zusammen. Therapeutisch werden – je nach Schwerpunkt der Beschwerden – PPI, Prokinetika, Phytotherapeutika (etwa STW 5 mit Schöllkraut und Pfefferminze, oder die Kombination Carmenthin® aus Pfefferminz- und Kümmelöl), die probatorische H. pylori-Eradikation sowie Ernährungs­beratung, Stress­management und gegebenenfalls niedrig dosierte trizyklische Antidepressiva eingesetzt.

Magenkarzinom – Adenokarzinom und Linitis plastica

Das Magen­karzinom ist trotz rückläufiger Inzidenz noch immer eine der weltweit häufigsten Krebs­todes­ursachen. In Deutschland erkranken jährlich rund 15.000 Menschen neu. Der histologisch mit Abstand häufigste Subtyp ist das Adenokarzinom. Nach der Lauren-Klassifikation unterscheidet man den intestinalen Typ (umschriebenes, polypöses oder ulzeriertes Wachstum, häufig auf dem Boden einer chronischen H. pylori-Gastritis und einer intestinalen Metaplasie entstehend) vom diffusen Typ, dessen extreme Form die Linitis plastica ist: hier wuchern die Tumorzellen schleichend und flächig in der gesamten Magenwand, die Wand verdickt und versteift sich („Lederflaschen­magen“), und die Prognose ist ungünstig. Risikofaktoren sind die chronische H. pylori-Infektion, eine genetische Disposition (z. B. hereditäres diffuses Magenkarzinom mit CDH1-Mutation), Rauchen, sehr salz­reiche oder geräucherte Kost, vorausgegangene Magen­teilresektion und Adipositas. Frühe Tumoren machen meist keinerlei Beschwerden – deshalb ist die Magen­spiegelung bei unklaren persistierenden Oberbauch­beschwerden, neu aufgetretener Schluck­störung, unerklärlichem Gewichts­verlust, anhaltendem Erbrechen oder Eisen­mangel­anämie umso wichtiger. Die Therapie ist multimodal und richtet sich nach Tumorstadium (TNM), Histologie und HER2-Status – sie reicht von der endoskopischen Submukosa­resektion bei sehr frühen Befunden über Gastrektomie und perioperative Chemotherapie (FLOT-Schema) bis zu zielgerichteten Therapien und Immun­therapien bei fortgeschrittener Erkrankung.

Magenausgangsstenose und Bezoare

Wenn der Übergang vom Magen in den Zwölffinger­darm verengt ist, spricht man von einer Magenausgangs­stenose. Ursachen können eine narbig abgeheilte Ulkus­krankheit, ein durch­wachsender Tumor oder – bei Säuglingen – die angeborene hypertrophe Pylorus­stenose sein. Klinisch fällt schwallartiges Erbrechen unverdauter, oft Tage zuvor aufgenommener Nahrung auf, dazu Gewichts­verlust und Exsikkose. Die Behandlung ist je nach Ursache endo­skopisch (Ballon­dilatation), interventionell (Stent) oder chirurgisch. Eine seltenere, aber lehrreiche Erkrankung ist der Bezoar: ein im Magen zurück­gebliebener Klumpen aus unverdaulichem Material. Phyto­bezoare bestehen aus Pflanzen­fasern (klassisch nach übermäßigem Verzehr unreifer Kaki-Früchte), Tricho­bezoare aus Haaren bei Personen mit Trichotillo­manie und Trichophagie, Pharmaco­bezoare aus zusammen­verklumpten Tabletten oder retardierten Arznei­granulaten. Die Therapie reicht von der enzymatischen Auflösung (z. B. mit Cola und Cellulase) über die endoskopische Zerkleinerung bis zur operativen Entfernung.

PPI-Therapie – Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol & Co.

Die Protonen­pumpen­inhibitoren (PPI) sind die wirksamste Medikamenten­gruppe zur dauerhaften Säure­suppression. Sie hemmen das säure­produzierende Enzym H+/K+-ATPase in den Belegzellen des Magens irreversibel und werden bei Reflux­krankheit, Ulkus­krankheit, im Rahmen der H. pylori-Eradikation, beim Zollinger-Ellison-Syndrom sowie als Schutz vor NSAR- und ASS-induzierten Schleim­haut­schäden eingesetzt. Klassische Vertreter sind Omeprazol, Pantoprazol, Esomeprazol, Lansoprazol und Rabeprazol. Die Standard­dosis beträgt je nach Indikation 20 bis 40 mg täglich, in der Eradikations­therapie oder bei akuter Blutung deutlich höher. Eingenommen wird ein PPI etwa 30 Minuten vor einer Mahlzeit auf nüchternen Magen, da das Medikament nur die aktivierten Pumpen hemmt. PPI sind sehr gut verträglich, allerdings ist eine dauerhafte unbegrenzte Einnahme nicht harmlos: diskutiert werden ein erhöhtes Risiko für Vitamin-B12-Mangel, Eisen- und Magnesium­mangel, Osteoporose, eine Beeinträchtigung der Aufnahme von Calcium und eine Begünstigung enteraler Infektionen, etwa mit Clostridioides difficile. Die Indikation zur Dauertherapie sollte daher regelmäßig hinterfragt werden, und wir empfehlen unseren Kund:innen, einen PPI nicht abrupt abzusetzen, sondern unter Beratung ausschleichend. Als Ergänzung oder Alternative dienen H2-Rezeptor-Antagonisten wie Famotidin oder Ranitidin (letzteres ist seit 2019 wegen NDMA-Verunreinigungen vom Markt) sowie Antazida (Hydrotalcit, Magaldrat, Algeldrat-Magnesium­hydroxid), Sucralfat und das antiemetisch wirkende Phytotherapeutikum Iberogast®.

Diagnostik – Endoskopie, Biopsie, H.-pylori-Test

Die mit Abstand wichtigste Untersuchungs­methode bei Verdacht auf eine Erkrankung von Magen oder Zwölffinger­darm ist die Ösophago-Gastro-Duodeno­skopie (ÖGD), kurz Magen­spiegelung. Sie wird in der Regel ambulant unter leichter Sedierung mit Midazolam oder Propofol durchgeführt, dauert nur wenige Minuten und ermöglicht die direkte Sichtung der Schleimhaut, das gezielte Entnehmen von Biopsien, den schnellen Urease-Test auf H. pylori sowie therapeutische Eingriffe wie die Blutstillung oder die Polypen­abtragung. Nichtinvasiv stehen für den H. pylori-Nachweis der 13C-Harnstoff­atem­test und der Stuhl­antigen­test zur Verfügung. Die Blut­serologie auf Antikörper gegen H. pylori ist heute nur noch in Ausnahmefällen sinnvoll, da sie nicht zwischen aktiver und ausgeheilter Infektion unterscheiden kann. Bei Verdacht auf ein Magen­karzinom gehören neben der ÖGD mit Stufen­biopsie der Endo­sonographie­befund, die Computer­tomographie von Thorax und Abdomen sowie ggf. die Staging-Laparoskopie zum Standard. Ein Tumor­marker (CA 72-4, CEA) hat allenfalls Verlaufs­bedeutung und eignet sich nicht zum Screening.

Was Sie selbst tun können – Lebensstil und Selbsthilfe

Ein erheblicher Anteil der häufigen Magen­beschwerden lässt sich durch Lebensstil­änderungen lindern oder gar vermeiden. Rauchen und übermäßiger Alkohol­genuss schädigen die Magen­schleimhaut direkt und verzögern die Abheilung von Ulzera erheblich. Sehr fettreiche, frittierte oder stark gewürzte Speisen können die Beschwerden verstärken, ebenso späte und große Mahlzeiten am Abend, da der nächtliche Reflux begünstigt wird. Bevorzugen Sie kleine, über den Tag verteilte Portionen, kauen Sie sorgfältig, gönnen Sie sich nach dem Essen einen kurzen Spaziergang statt sich sofort hinzulegen. Bei chronischen Beschwerden lohnt sich ein Beschwerde­tagebuch, um individuelle Trigger zu erkennen. Stress hat einen erstaunlich großen Einfluss auf die Magenfunktion – Methoden wie progressive Muskel­entspannung nach Jacobson, Atemübungen, Yoga oder achtsamkeits­basierte Verfahren sind nachweislich hilfreich. Wenn Sie regelmäßig NSAR oder ASS einnehmen müssen, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt über einen begleitenden Magenschutz mit PPI. Bestimmte Phyto­therapeutika – etwa Kamillen­tee, Pfefferminz­tee (Vorsicht bei Reflux!), Süßholz­wurzel, Kümmel- und Anistee – können bei leichten Beschwerden gut unterstützen. Bei Alarmsymptomen wie schwarzem Stuhl (Teer­stuhl), Blut­erbrechen, starkem unerklärlichen Gewichts­verlust, neuer Schluck­störung oder anhaltendem, immer stärker werdendem Oberbauch­schmerz suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf – dies sind keine Selbstmedikations­situationen.

Wir beraten Sie persönlich

Magenprobleme sind ein klassisches Beratungs­thema unserer Apotheke. Ob es um die richtige Einnahme Ihres PPI geht, um die häufige Frage nach Wechsel­wirkungen zwischen Omeprazol und Clopidogrel, um die Auswahl eines passenden Antazidums für die Reise­apotheke, um die Begleitung einer H. pylori-Eradikation mit Probiotika gegen die Antibiotika-induzierten Durchfälle oder um den schonenden Umstieg von einem PPI auf eine Phytotherapie – in der Schwanen-Apotheke nehmen wir uns die Zeit, die diese Themen brauchen. Bringen Sie gerne eine Liste Ihrer aktuellen Medikation mit, dann können wir gemeinsam einen Blick auf das Zusammen­spiel werfen. Bei wiederkehrenden oder schwer einzuordnenden Beschwerden raten wir konsequent zur fach­ärztlichen Abklärung – eine gezielte Magen­spiegelung mit Biopsie ist auch heute noch durch keine andere Methode zu ersetzen, und gerade die unterschätzte chronische H. pylori-Gastritis ist eine im wahrsten Sinne behandelbare Erkrankung mit langfristig spürbaren Auswirkungen auf Wohlbefinden und Krebs­risiko.

Schwanen-Apotheke Duisburg – Fachredaktion Gesundheit Quellen: Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS); AWMF-Leitlinienregister; S2k-Leitlinie „Helicobacter pylori und gastroduodenale Ulkuskrankheit“; S3-Leitlinie Magenkarzinom; Maastricht VI/Florence Konsensus­bericht.