Blut, Krebs und Infektionen

Infektionskrankheiten

Eine Infektionskrankheit entsteht, wenn ein Krankheits­erreger in den Körper eindringt, sich dort vermehrt und eine Reaktion des Immun­systems auslöst. Klingt im ersten Moment einfach, ist im Detail aber eine der spannendsten und anspruchs­vollsten Disziplinen der Medizin: die Erreger sind unsichtbar, ihre Verbreitungs­wege vielfältig, und das, was beim einen Menschen nur einen leichten Schnupfen verursacht, kann beim anderen lebens­bedrohlich verlaufen. Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen sortierten Überblick über die wichtigsten Erreger­gruppen, die in Deutschland am häufigsten auftretenden Krankheits­bilder, die heutigen Möglich­keiten von Diagnostik und Therapie sowie die Punkte, an denen Sie selbst die größte Wirkung erzielen können – nämlich beim Vorbeugen. Dieser Text ersetzt keine ärztliche Diagnose, soll Ihnen aber helfen, Symptome richtig einzuordnen und im Gespräch mit Ärztin oder Arzt gezielt nach­fragen zu können.

Die vier großen Erregergruppen

Klassisch unterscheidet die Mikro­biologie vier Erreger­gruppen. Erstens die Bakterien – eigenständige einzellige Lebewesen mit eigenem Stoffwechsel, die sich teilen und außerhalb des Körpers vermehren können. Klassiker sind Streptokokken, Staphylokokken, Escherichia coli, Pneumokokken, Mycobacterium tuberculosis oder Borrelien. Zweitens die Viren: streng­genommen keine Lebewesen, sondern Erbinformations­pakete, die zur Vermehrung in eine Wirtszelle eindringen müssen. Influenza, SARS-CoV-2, HIV, Herpes-Viren, Hepatitis-Viren, Noro- und Rotaviren gehören in diese Kategorie. Drittens die Pilze, von denen die meisten harmlos sind, einige wenige aber Haut, Schleim­häute oder bei abwehr­geschwächten Menschen sogar innere Organe befallen können – bekannt sind Candida, Aspergillus oder Dermatophyten. Viertens die Parasiten: Ein- oder Mehrzeller, die auf oder im Menschen leben und ihn als Wirt nutzen – dazu gehören Malaria­plasmodien, Würmer, Krätze­milben und Läuse. Eine fünfte, vergleichs­weise kleine Gruppe bilden die Prionen, abnorm gefaltete Eiweiße, die Erkrankungen wie die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit verursachen können.

Häufige bakterielle Infektionen

Zu den bakteriellen Klassikern, die uns in der Apotheke täglich begegnen, gehören Atem­wegs­infekte (Pneumokokken-Lungen­entzündung, Streptokokken-Mandel­entzündung), Harnwegs­infekte durch E. coli, Haut­infektionen durch Staphylo­kokken einschließlich der gefürchteten MRSA-Stämme, gastro­intestinale Infekte durch Salmonellen, Campylobacter und Yersinien sowie die zecken­übertragene Borreliose. Eine besondere Bedeutung hat die Tuberkulose, eine chronische Mykobakteriose, die durch Tröpfchen übertragen wird und auch heute weltweit zu den häufigsten Todes­ursachen durch Infektionen zählt. In Deutschland tritt sie seltener auf, ist aber in der Diagnostik anspruchs­voll, weil die Symptome (anhaltender Husten, Nacht­schweiß, Gewichts­verlust) auch anderen Krankheiten ähneln. Sexuell übertragbar sind unter anderem Gonokokken (Tripper), Chlamydien und Treponema pallidum (Syphilis) – Erkrankungen, deren Häufigkeit in den letzten Jahren wieder zugenommen hat und für die niedrig­schwellige Beratungs­angebote besonders wichtig sind.

Häufige virale Infektionen

Die viralen Atemwegs­infekte stehen statistisch ganz oben: gewöhnliche Erkältungen durch Rhino-, Adeno- und Coronaviren, die jährliche Influenza-Welle, das RSV bei Säuglingen, und seit 2020 in unserem dauerhaften Bewusstsein COVID-19 mit seinen wechselnden Omikron-Sub­linien. Magen-Darm-Infekte werden vor allem von Noro- und Rotaviren ausgelöst und gehen mit dem typischen heftigen Erbrechen und Durchfall einher. Die Herpes-Viren-Familie (Herpes simplex, Varizella-Zoster, Cytomegalie, Epstein-Barr) begleitet uns oft ein Leben lang – sie verschwinden nach der Erstinfektion nicht, sondern verbleiben latent im Körper und können in Stress- oder Immun­schwäche­phasen reaktivieren (Lippen­herpes, Gürtelrose). Die Hepatitis-Viren A bis E befallen die Leber, mit teils sehr unterschiedlichen Verläufen: Hepatitis A heilt fast immer aus, Hepatitis B und C können chronifizieren und Leber­zirrhose oder Leberkrebs auslösen – sind heute aber dank moderner Therapien gut behandelbar. Das HI-Virus ist durch antiretrovirale Kombinations­therapien zu einer chronischen, gut zu behandelnden Erkrankung geworden, ist aber weiterhin nicht heilbar.

Pilz- und Parasiteninfektionen

Pilz­erkrankungen reichen vom harmlosen Fuß- oder Nagelpilz über die vaginale Hefe­pilz­infektion bis zur systemischen Aspergillose bei abwehr­geschwächten Patient:innen. Lokale Antimykotika in Form von Cremes, Lacken oder Vaginal­zäpfchen sind in der Apotheke gut beratungs­fähig – bei system­ischen Pilzinfektionen ist immer der ärztliche Weg notwendig. Parasitäre Erkrankungen sind in Mittel­europa seltener, aber nicht ausgeschlossen: Wurm­infektionen wie Madenwürmer (vor allem bei Kindern), Spul- oder Bandwürmer, der Befall mit Krätze­milben (Skabies) und Kopfläuse. Letztere sind weder ein Zeichen mangelnder Hygiene noch ansteckender als andere Kinder­krankheiten – bewährte Pyrethroide oder Dimeticon-Präparate aus der Apotheke bringen die Sache meist verlässlich in Ordnung. Krätze ist im letzten Jahrzehnt deutlich häufiger geworden und sollte wegen der notwendigen Mit­behandlung von Kontakt­personen immer ärztlich abgeklärt werden.

Tropen- und Reisekrankheiten

Wer in tropische oder sub­tropische Regionen reist, sollte sich rechtzeitig – idealer­weise vier bis sechs Wochen vor Abflug – reise­medizinisch beraten lassen. Malaria bleibt die wichtigste reise­medizinische Bedrohung; abhängig vom Reise­gebiet kommt eine Chemo­prophylaxe oder eine Notfall­medikation in Frage. Dengue, Chikungunya, Zika werden ebenfalls von Stech­mücken übertragen – konsequenter Insektenschutz, lange Kleidung und DEET-haltige Repellents senken das Risiko spürbar. Typhus, Cholera und Hepatitis A sind Lebensmittel- und Trinkwasser­infekte, gegen die Impfungen verfügbar sind. Gelbfieber ist für die Einreise in bestimmte Länder Afrikas und Süd­amerikas vorgeschrieben. Tollwut sollte bei längeren Aufenthalten oder Berufs­risiko erwogen werden. Auch die scheinbar harmlose Reise­durchfall­erkrankung kann unangenehm werden – wir beraten Sie gerne zur Reise­apotheke mit Elektrolyt­lösungen, Loperamid für den Notfall, eventuell Antibiotika für die Standby-Therapie und natürlich der Devise „Cook it, peel it, boil it – or forget it.“

Übertragungswege und Inkubation

Erreger gelangen auf unterschiedlichen Wegen in den Körper: Tröpfchen­infektion (Husten, Niesen, Sprechen), Aerosol­übertragung über länger schwebende Schwebstoffe in Innen­räumen, Kontakt­infektion direkt von Mensch zu Mensch oder indirekt über kontaminierte Oberflächen (Schmier­infektion), Lebensmittel- und Trink­wasser­wege bei Salmonellen, Noroviren oder Hepatitis A, blutübertragene Infektionen bei Hepatitis B/C und HIV, sexuell übertragbare Wege sowie Vektoren wie Stechmücken oder Zecken. Die Inkubations­zeit – also die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten der ersten Symptome – ist erreger­spezifisch: bei Noroviren reichen wenige Stunden, bei Influenza sind es ein bis drei Tage, bei Pertussis sieben bis vierzehn, bei Hepatitis B ein bis sechs Monate, bei der Tuberkulose können Jahre vergehen. Das Wissen um die Inkubations­zeit ist wichtig für die Kontakt­personen­nachverfolgung und für die Frage, ob Sie sich gerade tatsächlich auf einer Geschäfts­reise oder vor zwei Wochen im Schwimmbad angesteckt haben.

Symptome richtig einordnen

Fieber, Müdigkeit, Gliederschmerzen, Husten, Halsweh, Durchfall, Hautausschlag – die typischen „Infektions­symptome“ sind sehr unspezifisch und sagen für sich genommen wenig über den Erreger aus. Wichtige Hinweise liefert jedoch die Kombination: hohes Fieber mit plötzlichem Beginn, starkem Kopf­schmerz und Lichtscheu spricht für eine Meningitis und ist ein Notfall. Husten mit blutigem Auswurf, Nacht­schweiß und Gewichts­verlust deuten an eine Tuberkulose denken zu lassen. Wandernde Rötung um eine Zecken­stichstelle (Erythema migrans) ist nahezu beweisend für eine Borreliose. Durchfall mit Blut­beimengung muss anders behandelt werden als reiner Brech­durchfall. Generell gilt: bei hohem Fieber > 39 °C über mehr als 48 Stunden, bei Bewusstseins­trübung, bei steifem Nacken, bei Atemnot, bei blutigem Stuhl, bei Unfähigkeit Flüssigkeit zu halten, bei Säuglingen und Klein­kindern mit Trinkschwäche – bitte sofort ärztliche Hilfe suchen.

Diagnostik – vom klinischen Blick zum Erregernachweis

Die meisten Infekte werden klinisch diagnostiziert, also durch Anamnese und körperliche Untersuchung. Ergänzend stehen Labor­methoden zur Verfügung: Blutbild und Entzündungs­parameter (CRP, Procalcitonin, Leukozyten­differenzierung) helfen zwischen viraler und bakterieller Ursache zu unterscheiden. Der direkte Erreger­nachweis erfolgt durch Kultur (klassisch zum Beispiel auf Blutagar bei Streptokokken oder Salmonellen), durch Mikroskopie (Malariaaussage im dicken Tropfen) oder durch die heute alltägliche PCR (Polymerase-Ketten­reaktion), die spezifische Erbgut-Abschnitte des Erregers aufspürt – mit hoher Empfindlichkeit, aber auch dem Risiko, harmlose Reste zu detektieren. Der indirekte Nachweis über Antikörper (Serologie) zeigt die Immun­antwort und hilft, eine bereits durchgemachte Infektion oder einen Impfstatus zu beurteilen. Antigen­schnelltests – aus der COVID-Zeit allen bekannt – gibt es auch für Influenza, Streptokokken oder RSV; sie liefern schnell ein Ergebnis, sind aber weniger empfindlich als die PCR. Beim begründeten Verdacht auf eine antibiotika­pflichtige Infektion sollte stets eine Resistenz­testung erfolgen, damit nicht im Trockenen geschossen wird.

Antibiotikatherapie und Resistenzproblem

Antibiotika sind eine der größten medizinischen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts – und gleichzeitig eine, deren Wirksamkeit wir gerade in Echtzeit verspielen. Jede unnötige, zu kurze oder falsch dosierte Gabe selektiert resistente Bakterien­stämme, die sich anschließend ungestört vermehren. Multi­resistente Erreger wie MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus), VRE (Vancomycin-resistente Enterokokken), ESBL- und Carbapenem-Resistenzen bei gram­negativen Erregern stellen Kliniken weltweit vor wachsende Probleme. Die Grund­regeln rationaler Antibiotika­therapie sind einfach und werden auch in unserer Apotheke konsequent vermittelt: Erstens, Antibiotika wirken nur gegen Bakterien – nicht gegen Viren. Bei einem viralen grippalen Infekt sind sie sinnlos. Zweitens, das richtige Antibiotikum: möglichst gezielt nach Erreger und Antibiogramm, möglichst schmal­spektrig. Drittens, die richtige Dosis und Dauer: zu niedrig führt zu Resistenzen, zu lang ist überflüssig und schadet dem Mikrobiom. Viertens, immer die volle Therapie­dauer durchhalten, auch wenn man sich bereits am dritten Tag besser fühlt – sonst überleben die unempfind­lichsten Keime. Fünftens, keine Reste „für nächstes Mal“ aufheben und niemals an Familien­mitglieder weitergeben. Wir bringen Antibiotika­reste gerne sachgerecht für Sie zur Entsorgung.

Antivirale, antimykotische und antiparasitäre Mittel

Gegen Viren stehen heute deutlich mehr Therapien zur Verfügung als noch vor zwanzig Jahren. Neuraminidase-Hemmer (Oseltamivir) wirken gegen Influenza, wenn früh genug begonnen. Direkte antivirale Substanzen haben die Behandlung der Hepatitis C revolutioniert: die Erkrankung lässt sich heute in zwei bis drei Monaten heilen. HIV wird mit Kombinationen aus Reverse-Transkriptase-, Protease- und Integrase-Hemmern auf nicht nachweis­bare Viruslast gedrückt. Auch gegen SARS-CoV-2 stehen Substanzen wie Nirmatrelvir/Ritonavir oder Remdesivir zur Verfügung – für Risiko­patient:innen kann der rechtzeitige Einsatz lebens­rettend sein. Antimykotika reichen von topischen Imidazol-Cremes bis zu systemisch wirkenden Azolen oder Echinocandinen. Antiparasitika wie Praziquantel, Albendazol, Ivermectin oder die Malaria­mittel Atovaquon/Proguanil sind oft sehr spezifisch – deshalb ist die genaue Erregerbestimmung gerade hier wichtig.

Schutzimpfungen – der STIKO-Kalender

Impfungen sind die mit Abstand wirkungs­vollste und kosten­günstigste Maßnahme zur Verhütung von Infektions­krankheiten. Die Ständige Impf­kommission (STIKO) am Robert Koch-Institut gibt jährlich aktualisierte Empfehlungen heraus. Für Säuglinge und Klein­kinder umfasst der Basis­impfschutz Schutz gegen Rotaviren, Tetanus, Diphtherie, Pertussis, Polio, Hib, Hepatitis B, Pneumokokken, Meningokokken C, Masern-Mumps-Röteln (MMR), Varizellen und ab dem Schul­alter HPV. Erwachsene sollten den Tetanus-Diphtherie-Schutz alle zehn Jahre auffrischen – einmal in Kombination mit Pertussis, da Erwachsene die wichtigste Ansteckungs­quelle für Säuglinge sind. Ab 60 Jahren empfiehlt die STIKO zusätzlich die jährliche Influenza-Impfung, die Pneumokokken-Impfung, die Herpes-Zoster-Impfung (Totimpfstoff) sowie die aktuell empfohlenen COVID-19-Auffrisch­impfungen. Bei chronischen Grund­erkrankungen können einige dieser Empfehlungen bereits in jüngeren Jahren gelten. In der Schwangerschaft werden Pertussis (jedes Schwangerschaft) und Influenza in der Saison empfohlen. Für Reisen gelten zusätzliche Empfehlungen je nach Zielregion (siehe oben). Wir prüfen gerne mit Ihnen Ihren Impfpass, weisen auf abgelaufene Auffrischungen hin und beraten zu sinnvollen Zusatz­impfungen – auch wenn die eigentliche Impfung im Anschluss in Ihrer Arztpraxis stattfindet.

Hygiene – jeder Beitrag zählt

Die wirksamste Einzel­maßnahme zur Vermeidung der meisten Infektions­krankheiten ist und bleibt die Hände­hygiene. Gründliches Händewaschen mit Seife über mindestens 20 Sekunden, das Spülen aller Bereiche zwischen den Fingern und unter den Nägeln, und das richtige Abtrocknen mit sauberem Tuch – das senkt das Risiko von Atemwegs- und Magen-Darm-Infekten messbar. Im Gesundheits­wesen und in der akuten Erkältungs­zeit ergänzt eine alkoholische Hände­desinfektion das einfache Waschen. Husten- und Niesetiquette (in die Armbeuge, nicht in die Hand), das Vermeiden enger Kontakte bei akuten Erkrankungen, das Lüften von Innen­räumen alle 20 bis 30 Minuten und gegebenenfalls das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in vulnerablen Settings runden den persönlichen Hygiene-Werkzeugkasten ab. Lebensmittel­hygiene ist das zweite große Feld: Geflügel und Hack­fleisch durch­garen, rohe und gegarte Lebens­mittel im Kühlschrank trennen, Schneide­bretter zwischen den Arbeits­gängen gut reinigen, gerade in Schwanger­schaft Roh­milch­käse und rohes Fleisch meiden – eine vermeidbare Listeriose oder Toxoplasmose ist es nicht wert. Bei Kontakt mit Wild­tieren, beim Wandern im Hoch­gras (Zecken) oder beim Auslands­aufenthalt mit Trink­wasser­unsicher­heit sind situations­abhängige Schutz­maßnahmen sinnvoll.

Infektionsschutzgesetz und Meldepflicht

In Deutschland regelt das Infektions­schutzgesetz (IfSG) den Umgang mit übertrag­baren Krankheiten. Bestimmte Erreger sind melde­pflichtig: Ärztinnen und Ärzte, Labore und teils auch Einrichtungs­leitungen müssen Verdachts-, Erkrankungs- und Todes­fälle bei festgelegten Erregern an das zuständige Gesund­heitsamt melden. Dazu zählen unter anderem Masern, Mumps, Röteln, Pertussis, Tuberkulose, Hepatitis-Formen, Meningokokken, Hämorrhagisches Fieber, Cholera, Pest, COVID-19 und einige andere. Diese Meldungen ermöglichen es, Ausbrüche früh zu erkennen, Kontakt­personen zu identifizieren und gezielt zu schützen. Auch Sie als Privatperson können dazu beitragen: wenn die Schule Ihres Kindes über einen Masern­fall informiert, halten Sie sich bitte an die Empfehlungen zum Impfschutz und zum vorüber­gehenden Fernbleiben. § 34 IfSG regelt zudem ein Tätigkeits- und Besuchs­verbot in Gemein­schafts­einrichtungen wie Schulen und Kitas bei bestimmten Erkrankungen – auch das ist kein bürokratischer Selbstzweck, sondern aktiver Schutz der Schwächsten.

Wir beraten Sie gerne

Eine Infektion ist oft erst einmal beunruhigend – vor allem, wenn man nicht recht weiß, wie ernst die Lage ist und was die nächsten Schritte sein sollten. In der Schwanen-Apotheke Duisburg sind wir für Sie da: wir prüfen die Verträglichkeit Ihres verordneten Antibiotikums mit Ihren übrigen Arzneimitteln, zeigen Ihnen die richtige Einnahme (vor oder nach dem Essen, Abstand zu Milchprodukten oder Eisen­präparaten, kein Sonnenlicht bei Tetrazyklinen), beantworten Fragen zur richtigen Anwendung von antimykotischen Cremes oder Vaginal­zäpfchen, prüfen Ihren Impfstatus anhand des Impfpasses und beraten Sie zu Reise­impfungen und der passenden Reise­apotheke. Bei akuten Erkältungs­symptomen helfen wir Ihnen, sinnvolle von überflüssiger Selbst­medikation zu unterscheiden, und schicken Sie bei klaren Warnzeichen direkt zum Arzt. Unsere Empfehlung ist immer am Stand der Wissenschaft orientiert – wir orientieren uns an den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI), der STIKO, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) und der Weltgesund­heits­organisation (WHO). Kommen Sie gerne vorbei oder rufen Sie uns an – eine kurze Beratung ist oft schon der entscheidende Hinweis. Weitere Informationen zu den verwandten Themen finden Sie unter Fieber und Entzündung sowie unter Leistungen und im Kontaktbereich.

Ihr Team der Schwanen-Apotheke Duisburg
Quellen und weiterführende Informationen: Robert Koch-Institut (RKI), Ständige Impfkommission (STIKO), Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), Weltgesundheitsorganisation (WHO), Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Stand der Informationen entspricht dem allgemein anerkannten medizinischen Wissensstand – ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.