Hintergrundwissen Geburt und Wochenbett
Die Geburt eines Kindes ist eines der eindrücklichsten Ereignisse im Leben einer Familie – und zugleich ein hochkomplexer biologischer Vorgang, an dem mehrere Organsysteme der Mutter, hormonelle Steuerkreise und nicht zuletzt das Kind selbst aktiv beteiligt sind. Wer die Abläufe und die beteiligten Strukturen einigermaßen kennt, geht ruhiger und selbstbestimmter in die letzten Schwangerschaftswochen, die eigentliche Geburt und die ersten Tage danach. Auf dieser Seite finden Sie eine ausführliche, allgemein verständliche Einführung in das, was Hebammen und Geburtshelfer:innen Tag für Tag begleiten. Wir ersetzen damit selbstverständlich kein Aufklärungsgespräch in der Frauenarztpraxis oder im Geburtsvorbereitungskurs – aber wir liefern Ihnen das Hintergrundwissen, mit dem Sie dort fundierter mitreden können.
Anatomie der Geburtswege – warum Becken nicht gleich Becken ist
Der knöcherne Geburtsweg besteht aus dem weiblichen Becken, das gegenüber dem männlichen Becken weiter und runder gebaut ist, sich aber dennoch in drei klar abgrenzbare Etagen unterteilt: Beckeneingang, Beckenhöhle und Beckenausgang. Der Beckeneingang ist queroval geformt und wird begrenzt vom oberen Rand des Kreuzbeins, der Linea terminalis am Darmbein und der Oberkante des Schambeins. In der Beckenhöhle befindet sich der weiteste Raum, hier kann der kindliche Kopf seine entscheidende innere Drehung vollziehen. Der Beckenausgang schließlich ist längsoval und wird von Steißbein, Sitzbeinhöckern und Schambogen umrahmt. Die Knochen sind durch Bänder und Knorpelfugen verbunden, die in der Spätschwangerschaft unter Einfluss des Hormons Relaxin weicher und nachgiebiger werden. Diese Weichteilauflockerung ist für die Frau spürbar – viele Schwangere klagen über ziehende Schmerzen im Bereich der Symphyse und des Iliosakralgelenks. Hinzu kommt der weiche Geburtskanal aus Gebärmutterhals, Scheide und Beckenboden; auch er muss sich während der Geburt extrem dehnen.
Als Geburtshindernisse werden alle Engstellen oder Lageanomalien bezeichnet, die einen normalen Geburtsverlauf erschweren können. Dazu zählen ein für das Kind zu enges mütterliches Becken (Missverhältnis zwischen kindlichem Kopf und mütterlichem Becken, im Fachjargon „Kopf-Becken-Missverhältnis“), eine Beckenendlage, eine Querlage des Kindes, eine vorgefallene Nabelschnur oder eine Placenta praevia, bei der der Mutterkuchen den inneren Muttermund ganz oder teilweise verdeckt. Solche Konstellationen werden im Allgemeinen rechtzeitig in den Vorsorgeuntersuchungen erkannt, das Geburtsteam kann sich entsprechend vorbereiten oder einen geplanten Kaiserschnitt vereinbaren.
Geburtshelfer:innen – wer begleitet die Frau auf welchem Weg?
In Deutschland haben Sie als Schwangere mehrere legitime Optionen, wo und mit wem Sie Ihr Kind zur Welt bringen möchten. Die häufigste Variante ist die Geburt in einer geburtshilflichen Klinik – die meisten Kreißsäle sind heute familienorientiert eingerichtet, verfügen über Gebärwannen, Pezzibälle, gedämpftes Licht und die Möglichkeit, jederzeit auf medizinische Hilfe zugreifen zu können. Innerhalb der Klinik kann zwischen einer regulären Hebammengeburt (begleitet vom diensthabenden Klinikteam) und der Geburt mit einem Belegarzt oder einer Beleghebamme gewählt werden – bei letzterer kommt eine Person mit, die Sie bereits aus der Schwangerschaftsvorsorge kennen.
Die Hebamme ist generell der zentrale Begleitberuf der physiologisch verlaufenden Geburt. Sie überwacht den Geburtsverlauf, kontrolliert die kindlichen Herztöne mittels Kardiotokografie (CTG), erkennt Komplikationen und ist berechtigt, eigenverantwortlich Geburten zu leiten. Ärzt:innen werden in der Regel nur bei Auffälligkeiten oder zur regulären Visite hinzugezogen. Manche Frauen wählen ein Geburtshaus – das sind außerklinische, von Hebammen geleitete Einrichtungen, die ein häusliches Ambiente bieten, aber keine medizinische Maximalversorgung. Voraussetzung ist eine als Risikoarm eingestufte Schwangerschaft. Die dritte Variante ist die Hausgeburt, also die Geburt zu Hause mit einer eigens engagierten Hebamme. Auch dafür gelten strenge Auswahlkriterien: die Schwangere muss gesund sein, das Kind in Schädellage liegen, kein Hinweis auf Wachstumsretardierung oder Plazentainsuffizienz bestehen, und der Weg zur nächsten geburtshilflichen Klinik darf nicht zu weit sein. Welcher Weg der richtige ist, hängt von der Persönlichkeit der Frau, dem medizinischen Risikoprofil und der konkreten Infrastruktur vor Ort ab.
Die drei Phasen der Geburt – Eröffnung, Austreibung, Plazenta
Geburtshelfer:innen unterteilen die regelrechte Geburt in drei aufeinanderfolgende Phasen. Den größten zeitlichen Anteil nimmt die Eröffnungsperiode ein. Sie beginnt mit regelmäßigen, geburtswirksamen Wehen – das heißt: Wehen, die in einem Abstand von etwa zehn Minuten oder kürzer auftreten und an Stärke zunehmen. In dieser Phase öffnet sich der Muttermund von wenigen Millimetern bis auf die vollständige Eröffnung von rund zehn Zentimetern. Bei Erstgebärenden dauert die Eröffnungsperiode im Durchschnitt acht bis zwölf Stunden, bei Mehrgebärenden häufig deutlich kürzer. Während dieser Stunden ist das wichtigste Werkzeug oft Geduld; viele Frauen profitieren von Bewegung, warmem Wasser und einer ruhigen Atmosphäre.
An die Eröffnungsperiode schließt sich die Austreibungsperiode an. Sie beginnt, wenn der Muttermund vollständig eröffnet ist, und endet mit der Geburt des Kindes. Hier wechseln die Wehen ihren Charakter: die Presswehen sind kürzer und kräftiger, der Körper signalisiert der Mutter einen unwiderstehlichen Drang mitzuschieben. Die Austreibungsperiode dauert in der Regel zwischen 30 Minuten und zwei Stunden. Anschließend folgt mit dem ersten Schrei des Kindes ein Moment der Entspannung – jedoch ist die Geburt damit noch nicht beendet. Es schließt sich die Plazentaperiode oder Nachgeburtsperiode an, in der sich der Mutterkuchen von der Gebärmutterwand löst und ebenfalls über den Geburtsweg ausgestoßen wird. Diese letzte Phase dauert üblicherweise nur wenige Minuten bis maximal eine halbe Stunde. Die Hebamme überprüft die ausgestoßene Plazenta sorgfältig auf Vollständigkeit, denn zurückbleibende Plazentareste sind eine wesentliche Ursache von Nachblutungen.
Schmerzlinderung unter der Geburt
Geburtsschmerz ist real, oft erheblich, aber auch sehr unterschiedlich erlebt – und er ist ein Schmerz mit einem Sinn: er signalisiert der Mutter, wo sie sich in den Phasen befindet, und unterstützt indirekt die richtige Mitarbeit. Trotzdem gibt es eine Reihe von Methoden, mit denen sich der Schmerz lindern oder zumindest besser ertragen lässt. Den Anfang machen die nichtmedikamentösen Verfahren: bewusste Atemtechniken, die im Geburtsvorbereitungskurs gelernt werden, Bewegung und Positionswechsel (auf allen vieren, im Stehen, in der Hocke, im warmen Wasser einer Gebärwanne), Massage des Kreuzbeins, Aromatherapie mit Lavendel oder Rosengeranie, Akupunktur nach traditionell chinesischer Lehre und die TENS-Geräte (transkutane elektrische Nervenstimulation), die über aufgeklebte Elektroden niederfrequente Reize aussenden.
Reichen diese Verfahren nicht aus, stehen medikamentöse Optionen zur Verfügung. Inhaliertes Lachgas (eine Mischung aus 50 Prozent Distickstoffmonoxid und 50 Prozent Sauerstoff) wird über eine Maske von der Frau selbst dosiert und wirkt rasch entspannend und schmerzdämpfend. Goldstandard für die geburtshilfliche Regionalanästhesie ist jedoch die Periduralanästhesie (kurz PDA): eine Anästhesistin oder ein Anästhesist legt unter sterilen Bedingungen einen dünnen Katheter in den Periduralraum der Lendenwirbelsäule und kann über diesen kontinuierlich oder per Bolus ein Lokalanästhetikum verabreichen. Die PDA schaltet den Geburtsschmerz weitgehend aus, lässt aber die Mitarbeit der Mutter und das Erleben der Geburt grundsätzlich erhalten. Eine Vollnarkose kommt heute fast ausschließlich im Notfall zum Einsatz, vor allem bei einer ungeplanten Sectio, bei der eine PDA oder Spinalanästhesie nicht mehr rechtzeitig anzulegen ist.
Assistierte Vaginalgeburt – Vakuumextraktion und Forzeps
In etwa fünf bis zehn Prozent der vaginalen Geburten wird in der Austreibungsphase eine zusätzliche geburtshilfliche Unterstützung notwendig. Klassische Indikationen sind ein Geburtsstillstand in der Austreibungsperiode, eine drohende kindliche Asphyxie (Sauerstoffmangel) oder Erschöpfung der Mutter. Zwei Instrumente stehen dafür zur Verfügung. Die Vakuumextraktion arbeitet mit einer Saugglocke, die auf den kindlichen Kopf aufgesetzt und über eine Vakuumpumpe fixiert wird. Synchron zur nächsten Wehe zieht die Geburtshelferin oder der Geburtshelfer behutsam, während die Mutter aktiv mitschiebt. Die Forzepsentbindung (Zangengeburt) erfolgt mit einem zweiblättrigen Instrument aus Metall, das vorsichtig links und rechts am kindlichen Kopf eingeführt wird und ähnlich der Saugglocke einen kontrollierten Zug ermöglicht. Beide Verfahren sind eingeübt, in den allermeisten Fällen sicher und können einen Kaiserschnitt vermeiden – sie erfordern jedoch Erfahrung und werden heute deutlich seltener angewendet als noch vor wenigen Jahrzehnten.
Sectio caesarea – geplant, sekundär, Notfall
Der Kaiserschnitt (Sectio caesarea) hat in den letzten Jahrzehnten an Häufigkeit zugenommen und macht in deutschen Kliniken aktuell rund 30 Prozent aller Geburten aus. Die Indikationen unterteilt man in absolute und relative Gründe. Absolut indiziert ist die Sectio etwa bei einer Querlage des Kindes, einer vollständigen Placenta praevia, einem Missverhältnis zwischen kindlichem Kopf und mütterlichem Becken, bei einer drohenden Uterusruptur (insbesondere nach Vornarbe einer früheren Sectio), bei einem Vorfall der Nabelschnur oder bei akuter kindlicher Gefährdung mit pathologischem CTG. Relative Indikationen sind etwa eine Beckenendlage, eine Mehrlingsschwangerschaft oder ein vorausgegangener Kaiserschnitt mit Risiken für eine Vaginalgeburt. Operativ unterscheidet man die primäre Sectio (geplant, vor Wehenbeginn), die sekundäre Sectio (unter laufender Geburt notwendig geworden) und die Notsectio (innerhalb von Minuten umsetzbarer Eingriff bei akuter Gefährdung). Eine moderne Sectio dauert rund 30 bis 45 Minuten und wird in den meisten Fällen unter Spinal- oder Periduralanästhesie durchgeführt, sodass die Mutter wach ist und ihr Kind unmittelbar nach der Entwicklung sehen und auf die Brust gelegt bekommen kann.
Das Wochenbett – vom Frühwochenbett zur Rückbildung der Gebärmutter
Der Begriff Wochenbett bezeichnet die Zeit von der Geburt bis zur weitgehenden Rückbildung der schwangerschafts- und geburtsbedingten Veränderungen am mütterlichen Körper. Man teilt diese Zeit in das Frühwochenbett (die ersten zehn Tage nach der Geburt) und das eigentliche Wochenbett (etwa sechs bis acht Wochen) ein. Im Frühwochenbett finden die spektakulärsten Veränderungen statt: Die Gebärmutter, die am Tag der Geburt rund 1.000 Gramm wiegt und bis fast zum Nabel reicht, bildet sich Tag für Tag um etwa einen Querfinger zurück und ist nach rund zehn Tagen kaum noch von außen tastbar. Nach sechs bis acht Wochen hat sie wieder annähernd ihre ursprüngliche Größe und ihr ursprüngliches Gewicht von etwa 60 Gramm erreicht. Diese Rückbildung der Gebärmutter wird durch das Hormon Oxytocin gesteuert, das auch das Einschießen der Milch beim Stillen begünstigt – weshalb viele Frauen die sogenannten Nachwehen besonders deutlich in der Stillsituation spüren.
Wochenfluss (Lochien) und die Heilung der Geburtsverletzungen
Solange die Gebärmutterwunde an der Stelle des abgelösten Mutterkuchens noch nicht ausgeheilt ist, scheidet der Körper ein Wundsekret aus, den sogenannten Wochenfluss oder Lochien. Er ist in den ersten Tagen blutig-rot (Lochia rubra), wird im Verlauf der zweiten Woche bräunlich (Lochia fusca), dann gelblich (Lochia flava) und schließlich weißlich (Lochia alba), bevor er nach vier bis sechs Wochen versiegt. Die Beobachtung des Wochenflusses ist medizinisch wichtig: Eine plötzliche Wiederzunahme der Blutung, ein süßlich-fauliger Geruch oder Fieber können Anzeichen einer aufsteigenden Infektion (Endometritis puerperalis) oder einer Wochenflusssperre sein. Bei einer Wochenflusssperre kann der Wochenfluss nicht regelrecht abfließen, staut sich in der Gebärmutter und kann sich infizieren. Tampons sind im gesamten Wochenbett absolut zu vermeiden – ausschließlich Vorlagen werden verwendet, weil Tampons Erreger in die offene Wundfläche der Gebärmutter befördern können.
Parallel zur Rückbildung muss der Körper auch die Geburtsverletzungen heilen. Ein Dammriss, ein Dammschnitt (Episiotomie), Scheidenrisse oder eine Sectionaht sind häufig zu versorgen. Die Wundheilung dauert je nach Ausmaß einige Tage bis Wochen; eine sanfte Pflege, lockere Bekleidung, Sitzbäder mit Eichenrinde oder Schwarztee sowie Beckenbodenschonung sind dabei hilfreich. Bei Bedarf kann mit Paracetamol oder Ibuprofen eine analgetische Unterstützung erfolgen – beide Wirkstoffe sind auch in der Stillzeit grundsätzlich zugelassen, jedoch in der niedrigstwirksamen Dosis und für eine begrenzte Zeit.
Wochenbettdepression und das Etablieren des Stillens
In den ersten Tagen nach der Geburt erleben rund 50 bis 80 Prozent der Mütter einen sogenannten Babyblues: starke Stimmungsschwankungen, Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit. Dieser Zustand ist hormonell durch den abrupten Abfall von Östrogen und Progesteron erklärbar und klingt in der Regel innerhalb weniger Tage von alleine wieder ab. Bei rund 10 bis 15 Prozent der Mütter entwickelt sich jedoch eine länger anhaltende, behandlungsbedürftige Wochenbettdepression – mit anhaltender Antriebslosigkeit, Schuldgefühlen, Schlafstörungen, Appetitmangel, dem Gefühl der Distanz zum eigenen Kind. Diese Erkrankung ist ernst zu nehmen und gut behandelbar – je früher die betroffene Frau Unterstützung sucht, desto besser. Erste Ansprechpartner:innen sind die Nachsorgehebamme, die Frauenarztpraxis und der Hausarzt; bei Bedarf wird an Psychotherapeut:innen oder spezialisierte Mutter-Kind-Kliniken überwiesen.
Eine zentrale Aufgabe des Wochenbetts ist das Etablieren des Stillens. Das frühe Anlegen unmittelbar nach der Geburt, der häufige Hautkontakt und das Stillen nach Bedarf sind die wichtigsten Stellschrauben für eine ausreichende Milchbildung. Den Übergang von der Vormilch (Kolostrum) zur reifen Milch erleben viele Mütter rund am dritten Tag in Form des sogenannten Milcheinschusses – die Brüste werden warm, gespannt, manchmal hart, und das Baby trinkt nun deutlich größere Mengen. Bei Stillproblemen wie wunden Brustwarzen, Milchstau oder Brustentzündung (Mastitis) sind die Nachsorgehebamme und eine zertifizierte Stillberaterin (IBCLC) wichtige Anlaufstellen. Wir in der Schwanen-Apotheke führen passende Pflegeprodukte für die Brustwarzen, Stilleinlagen und beruhigende Tees aus dem Heilpflanzenbereich.
Mutterschutz, Elternzeit und Vorsorge im Wochenbett
Auf rechtlicher Seite regelt das Mutterschutzgesetz einen verbindlichen Schutzzeitraum von sechs Wochen vor und mindestens acht Wochen (bei Mehrlingen, Frühgeburten oder Kindern mit Behinderung zwölf Wochen) nach der Geburt. In dieser Zeit besteht ein Beschäftigungsverbot bzw. ein gesetzlicher Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Im Anschluss kann die Elternzeit in Anspruch genommen werden – bis zu drei Jahre pro Kind, wovon ein Teil auch zwischen dem dritten und dem achten Geburtstag des Kindes genutzt werden darf. Während der Elternzeit besteht in Deutschland Anspruch auf Elterngeld und ElterngeldPlus; die genaue Beantragung erfolgt über die zuständige Elterngeldstelle.
Im Wochenbett finden zwei wichtige Vorsorgeuntersuchungen für die Mutter statt: eine erste Kontrolle wenige Tage nach der Geburt durch die Nachsorgehebamme (Wundkontrolle, Rückbildung der Gebärmutter, Stillberatung) und eine abschließende Untersuchung bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt rund sechs bis acht Wochen nach der Geburt. Hier werden Rückbildung, eventuelle Narbenheilung, das Hormonprofil, der Eisenwert und das psychische Befinden überprüft. Zugleich wird über die Empfängnisverhütung in der Stillzeit gesprochen, und die Mutter erhält das Go für die Aufnahme eines Rückbildungskurses, der von den gesetzlichen Krankenkassen weitgehend übernommen wird. Der Rückbildungskurs ist nicht zu unterschätzen: er trainiert gezielt den durch Schwangerschaft und Geburt erheblich beanspruchten Beckenboden und beugt späteren Inkontinenzproblemen und Senkungsbeschwerden vor.
Wir beraten Sie in der Schwanen-Apotheke
In der Schwanen-Apotheke in 47051 Duisburg beraten wir werdende und frischgebackene Mütter umfassend rund um die Themen Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillzeit. Wir führen Wochenbetteinlagen, Stilleinlagen, Brustwarzensalben, beruhigende Sitzbadzusätze, Stilltees und Bachblütenrezepturen ebenso wie homöopathische Arzneimittel und altbewährte pflanzliche Tinkturen. Bei Fragen zur Anwendung von Medikamenten in der Stillzeit greifen wir auf das Embryotox-Verzeichnis und die Empfehlungen der Fachgesellschaften zurück und können Ihnen für nahezu jeden Wirkstoff eine fundierte Einschätzung geben. Schauen Sie gerne in unsere Apotheke in der Duisburger Innenstadt – wir nehmen uns Zeit für Sie und Ihr Kind.