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Erkältungszeit – was die Apotheke wirklich empfehlen kann

Wenn die Temperaturen fallen, die Heizungen wieder laufen und in der Straßenbahn jeder Zweite hustet, beginnt sie wieder – die klassische Erkältungs­saison. Erwachsene haben statistisch zwei bis vier „grippale Infekte“ pro Jahr, Kinder bis zu zehn. Die allermeisten dieser Verläufe sind harmlos: nach drei bis sieben Tagen ist der Spuk vorbei, der Körper hat sich selbst geholfen. Trotzdem lohnt sich der Gang in die Apotheke – nicht, um die Erkältung „weg“-zu-medikamentieren (das geht nicht), sondern um die Symptome erträglich zu machen, Komplikationen zu vermeiden und einzuschätzen, wann es eben doch in die Hausarzt­praxis gehört. Dieser Artikel fasst zusammen, was wir in der Schwanen-Apotheke Duisburg im Beratungs­gespräch tatsächlich empfehlen – und was wir bewusst nicht empfehlen.

Erkältung oder Grippe – warum die Unterscheidung wichtig ist

Eine Erkältung (grippaler Infekt) wird von rund 200 verschiedenen Viren ausgelöst – Rhino-, Corona-, Adeno-, RS-, Parainfluenza- und einigen anderen Familien. Sie beginnt meist schleichend mit Kratzen im Hals, läuft über Schnupfen und Husten und klingt nach einer Woche wieder ab. Die echte Influenza dagegen schlägt plötzlich zu: hohes Fieber innerhalb weniger Stunden, schwere Gliederschmerzen, ausgeprägte Abgeschlagenheit, oft trockener Reizhusten. Wer mittags noch arbeitet und abends im Bett liegt mit 39 °C, hat sehr wahrscheinlich eine Influenza und keine simple Erkältung. Diese Unterscheidung ist relevant, weil bei der Grippe innerhalb der ersten 48 Stunden eine antivirale Therapie (Oseltamivir) sinnvoll sein kann – bei der Erkältung dagegen wirken Antibiotika nicht und antivirale Mittel sind unnötig, weil das Immunsystem die Sache selbst regelt.

Fieber und Gliederschmerzen: Paracetamol oder Ibuprofen?

Die beiden Klassiker für Schmerz und Fieber bei Erkältungen sind Paracetamol und Ibuprofen. Beide sind rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich, beide wirken – aber sie sind nicht austauschbar. Paracetamol (Erwachsene: 500–1000 mg pro Einzeldosis, maximal 4 g pro Tag) ist in der Schwangerschaft und Stillzeit das Mittel der ersten Wahl, schont den Magen und ist auch bei Asthma unbedenklich. Es hat allerdings keine spürbar entzündungs­hemmende Wirkung und ist bei Lebererkrankungen kritisch. Ibuprofen (200–400 mg, maximal 1200 mg/Tag in der Selbstmedikation) wirkt zusätzlich entzündungs­hemmend und ist daher bei Halsentzündung oder Stirnhöhlen­druck oft das geeignetere Mittel. Es belastet aber Magen und Nieren und ist im letzten Drittel der Schwangerschaft tabu. Wer beide hat, kombiniert sie nicht – doppelte Wirkstoffe bei kleinem Zusatznutzen. Wer ASS (Acetylsalicyl­säure) bevorzugt: Vorsicht bei Kindern und Jugendlichen unter 12 Jahren wegen des sehr seltenen, aber gefürchteten Reye-Syndroms.

Schnupfen – abschwellende Nasensprays maximal 7 Tage

Die verstopfte Nase ist eines der lästigsten Symptome. Hier sind abschwellende Nasensprays mit den Wirkstoffen Xylometazolin (z. B. Otriven, Olynth) oder Oxymetazolin (z. B. Nasivin) sehr wirksam. Sie ziehen die geschwollenen Nasen­schleimhäute innerhalb von wenigen Minuten zusammen, die Nase wird frei, der Druck im Kopf lässt nach, und die Belüftung der Neben­höhlen wird wieder hergestellt. Ein Punkt ist aber absolut zentral, und wir betonen ihn in jeder Beratung: Diese Sprays dürfen maximal 5 bis 7 Tage am Stück angewendet werden. Bei längerer Anwendung droht die so genannte Privinismus – eine medikamenten­induzierte chronische Schleimhaut­schwellung, bei der die Nase ohne das Spray dauerhaft zu ist. Der Ausstieg ist dann mühsam, oft braucht es ärztliche Begleitung. Wer also nach einer Woche immer noch Schnupfen hat, steigt auf Meerwasser-Sprays (z. B. Emser, Stérimar) oder reine Kochsalz­lösung um – sie spülen die Nase, ohne abhängig zu machen.

Eine Sonderform sind Nasensprays mit Dexpanthenol: sie pflegen die wundgeriebene Schleimhaut nach mehreren Tagen ständigen Schnaubens und können gut mit den abschwellenden Mitteln kombiniert werden. Bei Kindern unter 6 Jahren gelten eigene Konzentrationen – bitte greifen Sie hier nicht zur Erwachsenen­packung, fragen Sie uns nach der altersgerechten Variante.

Husten: erst Schleimlöser, dann Hustenstiller

Husten ist nicht gleich Husten. In der Apotheke ist die wichtigste Frage: produktiver Husten mit Auswurf oder trockener Reizhusten? Das entscheidet, was wir empfehlen – und vor allem, was wir nicht kombinieren.

Beim produktiven Husten, der tagsüber Schleim aus den Bronchien fördern soll, helfen Schleimlöser (Mukolytika). Bewährt sind Acetylcystein (ACC, z. B. ACC akut, NAC-ratiopharm) und Ambroxol (z. B. Mucosolvan). Sie machen den zähen Schleim flüssiger, sodass er besser abgehustet werden kann. Wichtig: tagsüber einnehmen, viel trinken – mindestens 1,5 Liter pro Tag, ideal warmer Kräutertee – und nicht direkt vor dem Schlafengehen, damit nicht die ganze Nacht der Hustenreiz quält.

Beim trockenen Reizhusten, der besonders nachts den Schlaf raubt, sind Hustenstiller (Antitussiva) sinnvoll. Rezeptfrei sind Dextromethorphan (z. B. Wick MediNait, Silomat DMP) und in geringen Dosen Pentoxyverin verfügbar. Codein-haltige Präparate sind verschreibungs­pflichtig und werden heute eher zurückhaltend verordnet, weil sie atem­depressiv wirken und ein Abhängigkeits­potenzial haben – bei Kindern unter 12 Jahren sind sie kontra­indiziert. Eine ganz wichtige Regel: Schleimlöser und Hustenstiller nie gleichzeitig nehmen. Wer den Schleim löst und gleichzeitig den Hustenreflex unterdrückt, lässt das Sekret in den Bronchien stehen – das fördert Bronchitis und Lungen­entzündung. Üblich ist daher: tagsüber Mukolytikum, nachts – wenn überhaupt – Antitussivum.

Halsschmerzen: Lutschtabletten und Sprays

Bei Halsschmerzen, die in den ersten Tagen einer Erkältung oft am unangenehmsten sind, bieten sich verschiedene Lutsch­tabletten an. Dorithricin (Tyrothricin + Benzalkonium + Benzocain) und Lemocin (Cetylpyridinium + Lidocain + Tyrothricin) kombinieren eine leichte lokale Antiseptik mit einem oberflächlichen Lokal­anästhetikum – sie betäuben den Schluck­schmerz für ein bis zwei Stunden. Neo-Angin und Isla Med sind sanftere Varianten, die vor allem reizmildernd und schleimhaut­befeuchtend wirken. Rein pflanzlich gibt es Salbei­bonbons (z. B. Aspecton, Salviathymol) und Eibisch­wurzel-Sirup, der einen Schutzfilm auf der gereizten Schleimhaut bildet. Bei starken Schmerzen mit hohem Fieber, einseitiger Schwellung oder weißen Belägen auf den Mandeln gehört der Hals allerdings in ärztliche Hände – eine bakterielle Streptokokken-Angina muss antibiotisch behandelt werden.

Pflanzliche Mittel – was hat Evidenz?

Die Apotheken­regale sind voll mit pflanzlichen Erkältungs­mitteln. Nicht alles, was beworben wird, hat eine belastbare Studien­lage – bei diesen Wirkstoffen sehen wir aber Belege, die wir guten Gewissens empfehlen können:

  • Pelargonium-Wurzelextrakt (Umckaloabo, EPs 7630): aus der südafrikanischen Kapland-Pelargonie. Mehrere kontrollierte Studien zeigen eine Verkürzung der Symptom­dauer bei akuter Bronchitis um ein bis zwei Tage. Gut verträglich, in der Schwangerschaft Vorsicht.
  • Echinacea purpurea (Sonnenhut): Hinweise auf eine Verkürzung von Schnupfen, wenn er ganz zu Beginn der Symptome eingenommen wird; weniger geeignet bei Autoimmun­erkrankungen.
  • Holunderbeeren-Extrakt (Sambucus nigra): traditionell als schweißtreibendes Mittel, neuere Studien deuten auf antivirale Effekte gegen Influenza und Erkältungs­viren hin.
  • Pelargonium- und Thymian-Kombinationen (z. B. Bronchipret): bei Husten und Bronchitis gut etabliert, mit Studien zur Schleim­lösung und Verbesserung der Lebensqualität.
  • Salbei (Salvia officinalis): als Tee oder Lutsch­tablette bei Hals­entzündung – antibakteriell und reizmildernd.
  • Thymian (Thymi herba): in Sirup oder Tee bei produktivem Husten – krampflösend auf die Bronchial­muskulatur und schleim­lösend.
  • Eibisch­wurzel (Althaea officinalis): bildet Schleimstoffe, die die Rachenschleimhaut beruhigen – besonders bei trockenem Reizhusten in der Nacht.
  • Spitzwegerich (Plantago lanceolata): klassische Indikation bei Reizhusten, mild auch für Kinder ab vier Jahren.

Was wir nicht mehr ausdrücklich empfehlen: hochdosiertes Vitamin C zur Prävention oder Therapie der Erkältung. Die Datenlage ist über Jahrzehnte gut untersucht; eine relevante Verkürzung der Erkältungs­dauer im Erwachsenenalter ist nicht belegt. Eine ausreichende Versorgung über Zitrusfrüchte, Paprika und Kohl im Alltag ist sinnvoll – Megadosen aus Brause­tabletten sind es nicht und können bei längerer Einnahme zu Nierensteinen beitragen.

Auch Zink wird als „Erkältungs­verkürzer“ verkauft. Die Cochrane-Bewertungen zeigen einen kleinen Effekt von Zink­lutsch­tabletten (ca. 80 mg/Tag, beginnend in den ersten 24 Stunden), wenn überhaupt, mit verkürzter Symptomdauer um etwa einen Tag – allerdings auch mit häufigen Neben­wirkungen wie Übelkeit und Geschmacks­störungen. Wir besprechen mit Ihnen, ob das im Einzelfall sinnvoll ist.

Inhalationen – das alte Hausmittel

Eines der am meisten unter­schätzten Mittel ist die simple Dampf­inhalation. Eine Schüssel mit heißem Wasser, ein Handtuch über den Kopf, zehn Minuten gleichmäßig atmen – das befeuchtet die Schleim­häute, löst Sekret und beruhigt den Husten. Mit Zusätzen wie Kamille, Salbei, Thymian oder Salzlösung verstärkt sich der Effekt. Ätherische Öle wie Eukalyptus, Pfefferminze oder Latschenkiefer sind möglich – aber Vorsicht bei Kindern unter 3 Jahren und bei Asthma: hier können sie Atem­wegs­krämpfe auslösen. Für Kinder eignen sich besser milde Brust­einreibungen mit gut verträglichen Salben (z. B. Bronchoforton mild, Babix-Inhalat N nur ab 30 Monaten). Wer einen Vernebler zu Hause hat, kann mit Kochsalz­lösung 0,9 % auf die gleiche Weise inhalieren – in deutlich tiefere Atemwegs­abschnitte.

Hand­hygiene – der wirksamste Schutz vor Ansteckung

So banal es klingt: die wirksamste Maßnahme gegen die Übertragung von Erkältungs­viren ist gründliches Händewaschen. Erkältungsviren werden überwiegend per Schmier­infektion verbreitet – man fasst die Türklinke, den Einkaufswagen, das Tablet im Café an und greift sich danach ins Gesicht. Wer mehrmals täglich 20 bis 30 Sekunden mit Seife wäscht (einschließlich Daumen, Fingerspitzen und unter den Nägeln), reduziert das eigene Infektions­risiko deutlich. Hände­desinfektion mit alkoholbasierten Mitteln ist unterwegs sinnvoll, ersetzt aber das gründliche Waschen nicht. Husten- und Niesetikette (in die Armbeuge, nicht in die Hand), regelmäßiges Lüften (drei- bis viermal täglich kurz und stoßweise) und ein gewisser Abstand zu erkennbar Erkrankten gehören ebenso dazu. Wer selbst krank ist, sollte zu Hause bleiben – das ist nicht nur Selbst­fürsorge, sondern Rücksicht.

Wann bitte zum Arzt?

Die meisten Erkältungen heilen wie gesagt von selbst aus. Es gibt aber Warn­zeichen, bei denen Sie nicht weiter selbst herum­medikamentieren, sondern in die hausärztliche Praxis gehen sollten:

  • Fieber über 39 °C, das länger als drei Tage besteht oder zwischen­durch besser geworden ist und dann wieder ansteigt (zweigipfliger Verlauf – Hinweis auf bakterielle Super­infektion).
  • Fieber, das nach fünf Tagen Erkältung neu auftritt oder über 5 Tage anhaltend bleibt.
  • Luftnot, Atemnot, pfeifende Atmung (Dyspnoe) – insbesondere in Ruhe oder beim Treppensteigen, das vorher problemlos ging.
  • Starke einseitige Kopf- oder Gesichtsschmerzen, besonders im Stirn- und Wangen­bereich – Hinweis auf eine Neben­höhlen­entzündung.
  • Eitrig-gelblicher oder blutiger Auswurf, vor allem in Kombination mit Fieber.
  • Halsschmerzen mit weißen Belägen auf den Mandeln, hohem Fieber und Schluck­beschwerden – Verdacht auf Streptokokken-Angina.
  • Ohrenschmerzen, plötzlicher Hörverlust – mögliche Mittelohrentzündung.
  • Neurologische Symptome: starkes Kopfweh mit Nacken­steifigkeit, Lichtscheu, Verwirrtheit, Krampfanfälle – sofort in die Notaufnahme, nicht abwarten.
  • Bei Säuglingen unter 3 Monaten immer ärztlich abklären, auch bei mildem Verlauf.
  • Bei chronisch Erkrankten – Diabetes, Herzinsuffizienz, COPD, Immun­suppression – früher Schwelle zum Arztbesuch.

Was wir bewusst nicht empfehlen

Damit das Bild rund wird, hier noch kurz, was wir in der Beratung eher zurückhalten oder ablehnen:

  • Antibiotika auf eigene Faust – sie wirken gegen Erkältungs­viren grundsätzlich nicht und züchten Resistenzen, die uns alle betreffen werden.
  • Kombinations­präparate aus Apotheke und Drogerie, die fünf Wirkstoffe in einer Brausetablette mischen (Paracetamol + Vitamin C + Coffein + Phenylephrin + Antihistaminikum). Sie sind zwar bequem, aber selten optimal dosiert – eine Einzel­substanz nach Beschwerde ist meist besser steuerbar.
  • Phenylephrin oral als Schleimhaut­abschweller. Eine FDA-Bewertung 2023 und mehrere europäische Studien haben gezeigt, dass die in Tabletten enthaltene Dosis kaum besser wirkt als Placebo – lokale Nasensprays sind klar überlegen.
  • Homöopathische Hochpotenz-Globuli als alleinige Therapie bei eindeutig bakteriellen Infekten – das gehört aus unserer Sicht in eine ergänzende, nicht ersetzende Rolle.

Erkältung in Schwangerschaft und Stillzeit

Werdende und stillende Mütter fragen uns oft besonders vorsichtig nach Erkältungs­mitteln, und das zu Recht. Die kurze Faust­regel: Paracetamol ist in der gesamten Schwangerschaft das Schmerz- und Fieber­mittel der Wahl. Ibuprofen darf bis zur 28. Schwangerschafts­woche zurückhaltend eingesetzt werden, danach ist es kontra­indiziert. Schleimlösend sind Acetylcystein und Ambroxol nach individueller Abwägung möglich, viele Hebammen und Frauen­ärzt:innen bevorzugen pflanzliche Alternativen (Spitzwegerich, Thymian). Nasensprays mit Xylometazolin sollten nur kurz und in der niedrigsten Konzentration verwendet werden; Meerwasser-Sprays sind jederzeit unproblematisch. Halsbonbons: lieber pflanzlich (Eibisch, Isländisch Moos) und ohne Lokal­anästhetikum. In der Stillzeit gelten weitgehend dieselben Empfehlungen wie in der Schwangerschaft. Im Zweifel: fragen Sie uns oder die Hebamme, wir schlagen die geprüften Daten in der Embryotox-Datenbank nach.

Erkältung bei Kindern

Kinder erkälten sich häufig – im Kindergarten- und Grundschul­alter bis zu zehnmal pro Jahr ist nicht ungewöhnlich, sondern Teil der Immun­reifung. Die Selbst­medikation ist hier deutlich strenger reglementiert als bei Erwachsenen. Paracetamol und Ibuprofen sind in Saft- oder Zäpfchen­form ab dem dritten Lebensmonat verfügbar – bitte streng gewichts­adaptiert dosieren (Tabellen finden Sie auf der Packung oder bei uns vor Ort). ASS bei fieberhaften Infekten ist bei Kindern bis 12 Jahren nicht empfohlen (Reye-Syndrom). Abschwellende Nasensprays gibt es in Kinder- und Säuglings­konzentration (0,025 % und 0,05 %) – nicht die Erwachsenen­variante (0,1 %) verwenden! Hustensäfte: bei Kindern bevorzugen wir pflanzliche Schleim­löser auf Basis von Thymian und Spitzwegerich. Kein Honig bei Säuglingen unter einem Jahr (Botulismus-Risiko) – danach ist ein Teelöffel Honig im warmen Tee abends ein anerkannt wirksames Hausmittel bei nächtlichem Husten.

Unsere Beratung in der Schwanen-Apotheke Duisburg

In der Erkältungs­zeit gehört unser Beratungs­tisch zu den meist­besuchten Orten der Apotheke. Wir nehmen uns die Zeit, die Symptome konkret abzufragen: Wie lange schon? Trocken oder verschleimt? Fieber, wie hoch und wie lange? Begleit­erkrankungen, andere Medikamente, Schwangerschaft? Aus dieser kurzen Anamnese ergibt sich, was für Sie individuell richtig ist – manchmal ist es ein einziges, gut gewähltes Mittel, manchmal ist es die ehrliche Empfehlung, lieber heute noch beim Hausarzt anzurufen. Wir führen ein breites Sortiment an chemischen und pflanzlichen Erkältungs­mitteln, an Inhalations­zubehör, Meerwasser-Sprays, Tees und Kinder­säften – und wir helfen Ihnen, im Gestrüpp der Werbeversprechen das Sinnvolle vom Verzichtbaren zu unterscheiden. Kommen Sie gerne vorbei, rufen Sie uns an oder fragen Sie über unser Kontakt­formular – gute Beratung kostet nichts, schlechte Selbstmedikation kann viel kosten.

| Von: Redaktion Schwanen-Apotheke Duisburg, Quellen: AWMF-S3-Leitlinie „Akuter und chronischer Husten“, DEGAM-Leitlinie Halsschmerzen, BfArM-Rote-Hand-Briefe zu Xylometazolin/Pseudoephedrin, Apotheken Umschau